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Mit Kirschen pflanzen um zu ernten

Seit Kurzem habe ich eine herrliche Mitarbeiterin. Ausgeprägt zurückhaltend, hat sie mir ihren Namen noch nicht verraten. Jedoch ist sie ganz eindeutig engagiert für die Sache und jederzeit voll Tatendrang zur Stelle.

Gestern haben wir gemeinsam Möhren gepflanzt. So konnte ich neben Ihrem Faible für’s Model stehen, eine weitere Facette ihrer Persönlichkeit kennenlernen. Da hat sie einen Regenwurm gerettet und mit den Bienen gesummt. Dass sie naturverbunden ist, hat sie gestern schon mit ihren Kirsch-Ohrringen gezeigt. Dafür hatte ich aber anfänglich gar kein Auge, weil ja die zwanzig Mini-Möhren in die frische Erde wollten.

Nach getaner Arbeit und einem gemeinsamen Kaffee in der Sonne – ja, ich habe auch gestaunt, sie ist also nicht ‚von Pappe‘ – sind mir die Kirschen dann endlich aufgefallen. Ich habe mich über ihre Auswahl gefreut und nichts gesagt, dass sie einfach an die Schmuckkästen gegangen ist – ohne zu fragen. Ist ja Familie. Sozusagen.

Sie hat die Kirschen mit solcher Grandezza getragen, dass ich sie gebeten habe, sich nochmal zu den Möhren zu stellen. Für dieses Foto. Die Keramik-Kirschen und die grünen Blätter samt Perle hat sie am Abend mit einem weichen Tuch ganz behutsam poliert und vorsichtig wieder in die Schatulle gelegt.

Ich bin ja gespannt, womit sie sich das nächste Mal schmückt. Da gibt es noch Brombeeren und Himbeeren. Und Quallen. Niedliche Quallen